Ein Wochenende im Centerpark

on

Am letzten Wochenende (vom 27.01. bis 30.01.2012) hatte Rike zwei freie Tage, da das Schulhalbjahr vorbei war. Wir hatten schon vor längerer Zeit ein Wochenende im Centerpark Bispinger Heide gebucht, so dass wir uns Freitag um 13:30 Uhr auf den Weg machten. Wir waren vorher noch nie in einem Centerpark.

Als wir gegen 14:50 Uhr ankamen ging es ganz einfach. Wir bekamen problemlos unsere Schlüssel für das gebuchte „Eden“-Ferienhaus. Ab ins Auto und dann fuhren wir ein gutes Stück durch den Park, bis wir unser Haus erreichten.

Äußerlich sehen die Häuser auf den ersten Blick wie Fertiggaragen aus, aber sie passen sich recht gut ein, da sie im Wald nicht zu sehen sind (mit Ausnahme der Eden-Häuser, die auf einer Lichtung stehen). Wir stellten nur kurz unser Gepäck ins Haus, da das Auto wieder zurück auf den Parkplatz musste. Der Park ist generell autofrei. Vom Parkplatz aus ging es weiter zum Fahrradverleih, denn wir hatten für das Wochenende Fahrräder geliehen. Eine gute Wahl, wie sich noch herausstellen sollte, da es knapp 2 km von unserem Haus zum Marketdome waren, die mehrmals am Tag zu fahren/laufen waren.

Mit den Fahrrädern ging es dann auch direkt los zum besagten Marketdome. Hier finden sich umrahmt von einer tropischen Anlage (Flusslauf mit vielen Palmen) drei Restaurants, das Schwimmbad (Aqua Mundo), ein Imbiss, ein Café, ein Supermarkt und einige Läden. Dazu noch eine Bowlingbahn, eine Spielhalle, ein Indoorspielplatz für Kinder und viele Sportmöglichkeiten. Zudem das sogenannte Infodesk, an dem man weitere Aktivitäten im Park buchen kann. Insgesamt kann man es hier aushalten und auch die Preise in den Restaurants und im Supermarkt sind in Ordnung. Natürlich keine Supersonderangebote aber akzeptabel.

Wir hatten das Wochenende mit Halbpension gebucht und gingen nach der ersten Erkundung um 17:45 Uhr zum Abendessen. Es gab ein Buffet (Wald & Wiese) das sehr nett war. Kein Gourmetessen, aber das hatten wir auch nicht erwartet. Das Essen war gut und es gab ein spezielles Kinderbuffet, das jeden Tag ein anderes spezielles Kindergericht angeboten hatte.

Nach dem Essen gingen wir schwimmen. Das Bild zeigt nur einen kleinen Teil des Schwimmbades und zudem auch bei Tag. Wir waren jeweils abends schwimmen, was gerade draußen bei Minusgraden im warmen Wasser bei Beleuchtung sehr nett war. Das Schwimmbad ist sehr zu empfehlen. Es gibt eine Lagune mit einigen Grotten und Kanälen zum Schwimmen, ein großes Wellenbecken, zwei spezielle Baby-/Kleinkinderbecken und das Drachenbad, ebenfalls für Kinder. Draußen gibt es ein weiteres Becken und Rikes absolutes Highlight, einen Wildwasserkanal, der viele Male probiert werden musste. Zusätzlich gibt es noch vier Wasserrutschen.

Erschöpft machten wir uns um 21 Uhr auf zurück zu unserem Ferienhaus. Die Bilder sind etwas unscharf, geben aber einen Eindruck vom Innenleben des Hauses.

Auf den 72 Quadratmetern des Hauses kann man es mit bis zu vier Personen gut aushalten. Dazu kommt eine große Terrasse, die wir aufgrund des Wetters natürlich nicht benutzen konnten.
Am kommenden Morgen ging es gleich aufs Rad, um zum Frühstück zu fahren; auch das als Buffet und durchaus lecker. Schwimmen wollten wir heute wieder abends gehen, was sich als sinnvoll herausstellte, da das Schwimmbad nach der Öffnung um 10 Uhr gegen 11 Uhr geschlossen wurde. Es bildete sich eine Schlange davor und niemand kam wegen des Andrangs hinein.
Wir machten einen Spaziergang durch den Park. Dabei kamen wir an den Hausbooten vorbei. Sehen gut aus. Die haben wir uns für einen zukünftigen Besuch im Park vorgemerkt.
Zurück in der Nähe des Marketdomes entdeckten wir den kleinen Streichelbauernhof mit vielen Ziegen, einigen Schweinen und Hühnern und ein paar weiteren Artgenossen. Die Tiere waren zutraulich und trotz des Fütterns nicht wild (wir haben da schon andere Erfahrungen gemacht, mit Tieren die hochspringen usw.).

Das Bild links zeigt übrigens drei der Ziegen vom Streichel- bauernhof.
Abends ging es wieder zum Schwimmen. Auch am zweiten Abend war dies sehr angenehm, auch wenn es vorher das französische Abendbuffet gab.
Nach dem Schwimmen gegen 21 Uhr schauten wir noch kurz im Marketdome vorbei. Hier gab es jeden Abend ein anderes Show-/Musikprogramm, was wir aber nicht ausnutzten, da nach dem Schwimmen der Tag einfach einmal zu ende gehen musste. Wir waren alle kaputt.
Für den Sonntag hatten sich Rike und ich zum Bogenschießen angemeldet. Es war zwar s…kalt, aber wir hatten zusammen mit acht weiteren Gästen viel Spass dabei.





Zum Abschluss wollte Rike noch an einem Acrylmalkurs teilnehmen. Wir waren erst etwas skeptisch, aber Rike hielt es wacker gute zwei Stunden aus. Sie saß ruhig, malte geduldig ihr Bild und lies sich einiges erklären.
Abends gab es erneut ein Buffet, diesmal exotisch, und danach ging es wieder zum Schwimmen. Diesen Abend waren aber noch mehr Leute auf die Idee gekommen und es war sehr voll im Schwimmbad. Den Wildwasserkanal haben wir nach einem Versuch gemieden, da es dort einfach zu voll war.
Nach einer letzten Nacht in unserem Edenhaus checkten wir am Montag morgen aus und machten uns dann noch auf den Weg nach Hamburg. Aber das ist eine andere Geschichte…. In jedem Fall war es einsuper Wochenende und wir kommen bestimmt einmal wieder.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert